Biokraftstoff - Nachhaltigkeit garantiert.


VDB weist Kritik an Biokraftstoffförderung zurück

Berlin,

AgraEurope Länderbericht 36/14, 1.9.2014

Die neuerliche Kritik vom Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates für Agrarpolitik beim Bundeslandwirtschaftsministerium, Prof. Harald G r e t h e , an der Biokraftstoffförderung ist erwartungsgemäß nicht ohne Widerhall geblieben. Die Äußerungen Grethes seien „in dreister Art und Weise pauschal und moralisierend, dabei aber eklatant fehlerhaft und ohne wissenschaftliche Substanz“, erklärte der Geschäftsführer vom Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB), Elmar B a u m a n n . Er nannte es verwunderlich, dass sich der Beiratsvorsitzende „polemisch und wertend äußert, ohne Fakten zu nennen“. Dessen Behauptung, die Förderung von Biokraftstoffen erfolge „gegen alle wissenschaftliche Evidenz“, sei falsch. Laut Baumann zeigen „immer mehr wissenschaftliche Studien, dass eine differenzierte Sichtweise auf die weltweite Biodiesel- und Bioethanolproduktion geboten ist.“ Grethe selbst weise im Interview mit dem Presse- und Informationsdienst AGRA-EUROPE darauf hin, dass Hunger und Armut eine Reihe von Ursachen hätten. Offenbar sei es bequemer, Biokraftstoffe zum Sündenbock zu machen, als die wahren Ursachen anzupacken, so der VDB-Geschäftsführer. AgraEurope

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