Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V.
Diskussion

Partner


Gemeinsam für mehr Erneuerbare Energien:

Agentur für Erneuerbare Energien
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AGQM
Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V.
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BBE
Bundesverband BioEnergie e.V.
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BEE
Bundesverband Erneuerbare
Energie e.V.
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EBB
European Biodiesel Board
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EUROSOLAR
Europäische Vereinigung für Erneuerbare
Energien e.V.
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FNR
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.
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OVID
Verband der ölsaaten- verarbeitenden Industrie in Deutschland e.V.
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UFOP
Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V.
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Biokraftstoffe sind nicht verantwortlich für den weltweiten Hunger.


Die Preise für Agrarrohstoffe sind in den letzten Monaten auf das Niveau aus dem Jahr 2008 gestiegen, als langjährige Höchststände erreicht wurden. Für Länder, die von Lebensmittelimporten abhängig sind, um die inländische Nachfrage zu decken, bedeutet dies, dass die Ausgaben für Nahrungsmittel drastisch steigen und die Bevölkerung droht, Hunger zu leiden. Vielfach wird argumentiert, dass für den Preisanstieg und für das damit verbundene Hungerproblem der Ausbau der Biokraftstoffproduktion verantwortlich sei. Dies ist falsch, wie die folgenden Argumente verdeutlichen:

01. Weltweit stehen ausreichend Flächen für den Anbau von Energiepflanzen und von Nahrungsmitteln bereit.

02. Hunger ist vor allem ein Armutsproblem.

03. Es gab schon immer Hunger, ob mit oder ohne Biokraftstoffe.

04. Probleme in Entwicklungsländern sind oft "hausgemacht".

05. Die Entwicklungshilfe wird fehlgesteuert.

06. Der Einfluss auf Nahrungsmittelpreise ist geringer als angenommen.

07. Biokraftstoffe können Kleinbauern neue Perspektiven eröffnen.

08. Bei der Produktivität der Landwirtschaft gibt es vielerorts noch Potenziale - auch ohne Gentechnik.

09. In Industrieländern werden Flächen für Energiepflanzen frei.

10. Agrarrohstoffe werden heute kaum als Energiepflanzen genutzt.

11. Biokraftstoffproduzenten sind gleichzeitig Hersteller von Futtermitteln und weiteren Koppelprodukten.

12. Biokraftstoffe verlangsamen den Klimawandel.

Diese Argumente finden Sie auch zusammengefasst im Papier des VDB zur Diskussionen "Teller oder Tank" (PDF).

Ihre Ansprechpartner:
Frank Brühning
Pressesprecher
Tel. +49 (0) 30 / 72 62 59 - 54
bruehning@biokraftstoffverband.de

Johannes Daum
Referent Politik
Tel. +49 (0) 30 / 72 62 59 - 10
daum@biokraftstoffverband.de


Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. (VDB), Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin,
Tel. 030 – 7262 59 11, Fax: -19, E-Mail: info@biokraftstoffverband.de

letzte Änderungen: 26.1.2012 12:21