Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V.
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Biokraftstoffe können überhöhte Preise an der Tankstelle verhindern


Berlin, 31.3.2010
Biodiesel und Bioethanol können dazu beitragen, Preisexzesse an den Zapfsäulen zu verhindern. Denn sie fördern als Alternative zu fossilem Kraftstoff den Wettbewerb und wirken kostendämpfend. „Stark überhöhte Preise sind ein Zeichen mangelnder Konkurrenz. Wir brauchen deshalb einen echten Wettbewerb im Markt, der durch Biokraftstoffe entstehen kann“, sagte Elmar Baumann, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB). Gleichzeitig werden dadurch die heimischen Biokraftstoffhersteller und die Landwirtschaft gestärkt: Nicht die großen Mineralölkonzernen stellen Biokraftstoffe her, sondern Unternehmen, die ihre Rohstoffe zum größten Teil aus Deutschland und der Europäischen Union beziehen.

Biokraftstoffe hatten im Jahr 2007 bereits einen Anteil von über sieben Prozent am Kraftstoffmarkt. Bezogen auf den Dieselmarkt lag der Wert sogar bei zwölf Prozent. Die größten Abnehmer von reinem Biodiesel waren LKW-Flotten, die aber aufgrund der Steuerpolitik der alten Bundesregierung zu fossilem Diesel zurückgekehrt sind. Der VDB setzt auf das Versprechen von Union und FDP, die laut Koalitionsvertrag den Markt für reinen Biodiesel wiederbeleben wollen. „Die Bundesregierung muss nach der Osterpause handeln. Sie kann durch eine angemessene Förderung von Biokraftstoffen den gewünschten Wettbewerb im Kraftstoffmarkt herstellen. Am Ende profitiert davon der Verbraucher an der Zapfsäule.“ Biokraftstoffe sind derzeit die einzige in nennenswertem Umfang vorhandene Alternative zu herkömmlichem Kraftstoff. Zukünftig müssen Biodiesel und Bioethanol mindestens 35 Prozent weniger Treibhausgase emittieren als fossiler Kraftstoff. Bemessungsgrundlage ist der gesamte Herstellungsprozess vom Rohstoffanbau bis zur Verbrennung im Motor.

Die Behauptung der Mineralölindustrie, dass durch mehr Biokraftstoffe der Kraftstoffpreis steige, wies Baumann zurück: „Tatsächlich ist es umgekehrt, denn weitere Wettbewerber zügeln die Fantasie der Ölkonzerne bei der Preisfindung.“

Ihr Ansprechpartner:
Frank Brühning
Pressesprecher
Tel. +49 (0) 30 / 72 62 59 - 54
Fax +49 (0) 30 / 72 62 59 - 19
bruehning@biokraftstoffverband.de

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Tel. 030 – 7262 59 11, Fax: -19, E-Mail: info@biokraftstoffverband.de

letzte Änderungen: 20.1.2012 14:36