Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V.
Bioethanol / Herstellung

Partner


Gemeinsam für mehr Erneuerbare Energien:

Agentur für Erneuerbare Energien
mehr...

AGQM
Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V.
mehr...

BBE
Bundesverband BioEnergie e.V.
mehr...

BEE
Bundesverband Erneuerbare
Energie e.V.
mehr...

EBB
European Biodiesel Board
mehr...

EUROSOLAR
Europäische Vereinigung für Erneuerbare
Energien e.V.
mehr...

FNR
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.
mehr...

Ovid
Verband der ölsaaten- verarbeitenden Industrie in Deutschland e.V.
mehr...

UFOP
Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V.
mehr...

Rund um die Herstellung


Bioethanol wird durch alkoholische Gärung und anschließende Destillation und Absolutierung aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen. Dafür kommen drei Arten von Pflanzen in Frage:

Stärkehaltige Pflanzen: Mais, Kartoffeln, Roggen, Weizen
Zuckerhaltige Pflanzen: Zuckerrüben, Zuckerrohr
Zellulosehaltige Pflanzen: Holz, Stroh

Ausgangsstoff für Bioethanol sind die in Pflanzen enthaltenen Kohlenhydrate (Zucker), aus denen mit Hilfe von Enzymen und Hefepilzen Alkohol entsteht. Während zuckerhaltige Pflanzen direkt vergoren werden, geht bei stärkehaltigen Pflanzen der eigentlichen alkoholischen Gärung zunächst der enzymatische Aufschluss des Pflanzenmaterials voraus. Dies trifft in der gleichen Weise auch auf zellulosehaltige Pflanzen zu.

Der Gärprozess ist dann abgeschlossen, wenn entweder der Zucker verbraucht oder eine maximale Alkoholkonzentration erreicht ist. Der entstehende Ethylalkohol (chemische Formel: CH3CH2OH) wird durch Destillation abgetrennt.

Um den Alkohol als Treibstoff verwenden zu können, folgt anschließend die Absolutierung. Dabei wird dem Alkohol Wasser entzogen, so dass am Ende Bioethanol mit einem Reinheitsgrad von über 99 Prozent entsteht.

Bei diesem Herstellungsprozess fällt als Destillationsrückstand ein wichtiges Nebenprodukt an: die Schlempe. Sie findet hauptsächlich als eiweißhaltiges Futtermittel Verwendung, kann aber auch direkt als Substrat in Biogasanlagen eingesetzt werden, um daraus weitere Energie zu gewinnen.


letzte Änderungen: 11.2.2009 11:46